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Philosophie
Mein Name ist Amata Gracia Alessandra Deierl,
geb. Bräuer.
Seit 1988 befinde ich mich auf dem Yogaweg. Bis zu meiner Ausbildung
zur Yogalehrerin praktizierte ich einzig Surat-Shabd-Yoga, das
Yoga des Klangstromes (eine Form von Bakhti-Yoga).
Nach einigem Ausprobieren in den Berufen Video- u. Cinematograph,
Freib.Schreibbüro und Rechtsanwaltsfachangestellte, erkannte ich
meine Berufung: Yogalehrerin.
Zu dieser habe ich mich innert 18 Monaten ausbilden lassen. Zusätzlich
zur Yogaausbildung absolvierte und absolviere ich seit 2003 Seminare
und Workshops bei Herrn Jörg Zimmer, Psychologe, die in Anlehnung
an die analytische Psychologie von C.G.Jung, Wissen über systemische
Lebensskriptanalyse und die Wirkungsweise von familiendynamischen
Einflüssen und seelischen Prägungen vermitteln.
Im Juli 2006 besuchte ich zudem ein Intensiv-Seminar über die
Grundlagen und Anwendungsbereiche von Nahrungsergänzungsmitteln,
insbesondere von Aloe-Vera.
Im Frühjahr 2007 absolvierte ich eine Weiterbildung
für Kinderyoga im Yoga-Institut München unter der Leitung
von Herrn Thomas Bannenberg Soz.Päd. BDJ.
Die Arbeit mit Kindern hat mir schon immer Freude bereitet, was
Schulkinder der Schule Windsbach, die mit mir (und der Lehrerin)
die Bereiche Kräuter sowie Indien untersucht und erforscht haben,
sowie die Kinder diverser Kindergärten bestätigen können.
Alle reden von Yoga.
Doch worüber reden die überhaupt, und wissen sie wirklich,
wovon sie sprechen? Was ist Yoga?
Yoga ist keine Heilslehre, obwohl es heilen kann. Yoga ist kein
Wundermittel, obwohl es manchmal Wunder wirkt. Yoga ist eine Philosophie,
der man sich nicht unterwerfen muss, aber darf. Yoga ist mehr
als Gymnastik, Workout, Stretching oder Akrobatikkunst
aber es ist alles das.
Yoga ist eine ganzheitliche Methode für mehr
Wohlbefinden und Gesundheit. Es ist das Streben nach der Harmonie
von Körper, Geist und Seele. Angenehme Nebeneffekte sind
ein aktiver, anmutiger, kräftiger Körper, eine feste,
wohlgeformte Figur und eine sanftmütige Seele. Beste Voraussetzungen,
um die Herausforderungen des Lebens leichter zu meistern. Bleibt
die Frage, ob Yoga auch etwas für Sie ist. Denn nur, weil
alle davon schwärmen, sollten Sie sich nicht dazu zwingen
so würde es wahrscheinlich kaum funktionieren. Ich
beantworte Ihnen die wichtigsten Fragen:
Was ist Yoga?
Yoga ist Meditation in Bewegung.
Alle Gelenke werden drehfreudig, wodurch auch die
geistige Beweglichkeit zunimmt. Auf die körperliche Wirkung
reduziert, könnte man Yoga als eine Mischung aus Ausdauer-Kraftraining
und exzessivem Stretching bezeichnen. Im Sanskrit der klassischen
Sprache Indiens- heißt Yoga Joch und im übertragenen
Sinne Verbindung, und zwar mit dem Allerhöchsten..
Philosophisch gesprochen, bedeutet das, dass es intensive Arbeit
erfodert, sich mit dem Göttlichen zu vereinigen und zu innerem
Frieden zu gelangen.
Und wie wirkt Yoga?
Yoga stärkt Herz und Kreislauf, wirkt positiv
auf die Entgiftungs- und Verdauungsorgane, gibt Muskelkraft, fördert
Belastbarkeit und Elastizität der Gelenke, Muskeln sowie
Sehnen und hält sie gesund, stärkt das Immunsystem und
kann Krankheiten heilen. Die Asanas sind Prophylaxe gegen Rückenprobleme,
oft die einzig wirksame Behandllungsmethode. Die Bewegungsabläufe
erfordern viel Konzentration, wodurch sich die Nerven beruhigen
können, so dass Stress und Anspannung schwinden. Atemübungen
bringen die Lebensenergie (Prana) zum Fließen, geben Kraft
und Ruhe zugleich.
Yogastile im Kurzportät:
Hatha Yoga
Das Yoga der Energie. Alle Yogaarten stehen
mit Hatha-Yoga in Verbindung. Das Übungssystem besteht aus
108 klassischen über 3000 Jahre alten präzisen Körperübungen
(Asanas) und speziellen Atemtechniken (Pranayama)
Ashtanga Yoga
Zentral ist bei diesem Yoga die Synchronisierung von Atmung
und Bewegung zu übergangslosen Movements. Es ist eine körperorientierte,
festgelegte Abfolge von Asanas.
Bikram Yoga
Dieses Yoga stellt eine Folge aus 26 Übungen
dar, die in einem (bis zu 40Grad) aufgeheiztem Raum geübt
werden. Sehr sportlich. Meditative Elemente sind selten.
Iyengar Yoga
Dies ist die fordernde, präzise Methode
des 1918 in Indien geborenen B.K.S. Iyengar. Er setzte den weltweiten
Maßstab detaillierter Ausführung der Körper- und
Atemtechniken, verband sie mit westlichem Verständnis von
Anatomie und Physiologie und etablierte Yoga als Heilmittel, wofür
er von den Vereinten Nationen ausgezeichnet wurde. Diszipliniertes
Bemühen steht im Mittelpunkt.
Kundalini Yoga
Dieses Yoga arbeitet spirituell. Es umfasst
schnell ausgeführte Übungen. Gemeinsames Singen und
Meditieren ist wichtig.
Power Yoga
Dies ist die amerikanische Version des Ashtanga
Yogas. Geübt wird dynamisch in langen, pausenlosen Asanas-Reihen.
Bedeutet nicht, dass Sie sich auspowern, sondern dass Sie Power,
also Energie, schöpfen.
Und was macht man beim ganzheitlichen meditativen
Yoga?
Eine fließende, im Einklang
mit dem Atem ausgeführte Abfolge von Übungen, sogenannte
Sinfonien. Sie alle werden Schritt für Schritt erarbeitet.
Einzig bei Fortgeschrittenenyoga
wird sehr schnell zu den Sinfonien übergegangen, die dann
auch körperlich anspruchsvolle Asanas enthalten.

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